SUV von Tesla – Model Y kommt früher!

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Man kann Tesla für viele Dinge kritisieren, aber mangelnder Ehrgeiz gehört nicht dazu. Obwohl das Modell 3 gerade auf dem Vormarsch ist und sich die Finanzen von Tesla noch in einem schwierigen Zustand befinden, rüstet sich das Unternehmen 2020 für die Produktion des Crossover SUVs Modell Y.

Das Modell Y vervollständigt die Modell-Palette

Der Tesla Y ist ein elektrischer SUV mit Allradantrieb und einer maximalen Reichweite von 505 km bzw. 480 km pro Batterieladung.
Das neueste Modell von Tesla soll Ende 2020 auf den Markt kommen und basiert zum größten Teil auf dem Design und der Technik der Modell-3-Limousine des Herstellers.

Das Modell 3 hat jedoch einen etwas niedrigeren Einstiegspreis und im Vergleich zu seinem größeren SUV-Gegenstück eine geringe Reichweite.

Insgesamt soll der SUV etwa 10 Prozent größer sein als das Modell 3, was jedoch auf den ersten Blick nur schwer zu erkennen ist. Mit seiner stumpfen Nase und dem sich verjüngenden Heck hat das Modell Y eine geradlinigere Form als die meisten kompakten SUVs , wie der VW T-Roc, Toyota RAV4, Ford Escape und Honda CR-V.

Die Hauptaufgabe des Modells Y wird es sein, mehr Kunden in die Fahrzeuge von Tesla zu interessieren. Da jedoch immer mehr große Autohersteller auf dem Gebiet der Elektroautos tätig sind, wird das Modell Y in den kommenden Jahren eine Menge Konkurrenz haben.

Ausstattungs-Varianten, Leistung und Reichweiten

Das Modell Y fährt vollständig elektrisch und wird in Deutschland in zwei Ausstattungs-Varianten erhältlich sein

  • Standard Range: Dies ist das Basismodell, das in Deutschland 58.620 Euro kosten soll.
  • Performance: Diese Version mit 480 km Reichweite wird für 65.620 Euro angeboten. Der Start der Produktion ist für Frühjahr 2021 vorgesehen.

Der SUV von Tesla ist mit einem Premium-Innenraum und einem hochwertigen Audio-System ausgerüstet. In der Basis-Ausstattung ist das Modell Y mit fünf Sitzen bestückt.

Ein Fahrzeug mit sieben Sitzen ist ab 2021 für einen Aufpreis von 3.100 Euro erhältlich. Um einen Platz auf der Warteliste zu ergattern, müssen Kunden eine Anzahlung von 2.000 Euro leisten.

Entgegen den ursprünglichen Plänen soll das Fahrzeug im März 2020 auf den Markt kommt. Der SUV von Tesla wird zu den Elektrofahrzeugen mit einer großen Leistung und Reichweite sein.

Das Basismodell wird eine Reichweite von 505 km, die Performance-Variante von 480 km haben. Der SUV von Tesla beschleunigt in 2,5 Sekunden von Null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 241 km/h.

Der Allradantrieb basiert auf zwei Elektromotoren mit separater Steuerung für das Drehmoment auf der Vorder- und Hinterachse. In der Stadt kann der SUV auch problemlos mit einem Elektromotor angetrieben werden.

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Äußeres Styling und Innenraum

Wer das Modell 3 von Tesla äußerlich mag, wird mit dem Modell Y gut zurecht kommen, denn der SUV von Tesla ist der Limousine sehr ähnlich. Vom Kühlergrill bis zum Heck sieht der Y schlanker aus, als herkömmliche SUVs. Die Leichtmetallräder haben einen Durchmesser von 18 oder 20 Zoll.

Das Innere des Modells Y wird von einem großen 15-Zoll-Touchscreen dominiert, der deutlich in der Mitte des Armaturenbretts platziert ist. Alle wichtigen Funktionen – außer Beschleunigen, Bremsen und Lenken – werden über diesen Bildschirm gesteuert.

Zu den optionalen Sicherheitsvorkehrungen gehören Totwinkel-Monitore, Spurhalte-Assistent und automatisches Einparken. Ein vollständig selbstständig fahrender SUV von Tesla ist für einen Aufpreis angeboten werden.

Konkurrenz aus dem eigenen Hause

Einer der größten Konkurrenten des Modells Y könnte Teslas eigene Modell 3- Limousine sein. Die beiden sind in Bezug auf Antriebsstrang und Größe Zwillinge. Das Modell 3 hat jedoch mit einem niedrigeren Preis und der größeren Reichweite einen leichten Vorteil. Mitbewerber, wie der Mercedes-Benz EQC SUV und die Porsche Taycan Limousine oder der Nissan Leaf werden dem Modell Y das Leben schwer machen.
Titelbild: © iStock – Andrei Stanescu

Über den Autor

Andreas Schröder

Andreas, demnächst 35 Jahre jung, Genießer, mehr oder weniger sportlich, meine Mutter sagt immer: "er macht irgendwas mit Computern", ohne iPhone gehe ich nicht aus dem Haus.

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