Sparen beim Shoppen: Die besten Gutscheinseiten im Test

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Für den Kunden bringen Gutscheine mitunter sehr attraktive Angebote und eine hohe Preisersparnis. In den letzten Jahren sind entsprechende Seiten darum stetig populärer geworden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Besteller dabei kein Risiko eingehen und bei seriösen Portalen auch keine Abobindung eingehen müssen. Wegen der großen Nachfrage sind in den letzten Jahren zahlreiche neue Seiten entstanden, bei denen Auswahl und Verfügbarkeit der Angebote stark schwanken.

Die Anzahl der Coupons sind begrenzt

Das Prinzip hinter den Gutscheinseiten ist fast immer dasselbe: Die Händler und Shops stellen den Portalen eine begrenzte Anzahl von Artikeln für eine Aktion zur Verfügung. Sie zahlen dabei für jedes verkaufte Produkt eine kleine Provision an den Betreibern, der ihnen die Plattform zur Verfügung stellt. Dafür erhalten sie eine größere Reichweite und können die Konsumenten gezielt auf ihren Online-Shop aufmerksam machen. Es liegt also in der Natur der Seiten, dass Rabatte und Gutscheine nur in einer begrenzten Menge vorhanden sind.

Deshalb sind es vor allem zwei Eigenschaften, die für den Nutzer eine gute Seite ausmachen: Zuerst einmal ist natürlich die Anzahl der Angebote und der Gutscheine an sich entscheidend, darüber hinaus aber auch die Menge der Artikel, die der Händler abgibt. Aufgabe des Betreibers ist es aber gleichzeitig, abgelaufene oder nicht mehr vorhandene Artikel von der Seite zu entfernen – deshalb spielt dieses Kriterium neben dem Komfort, der Suchfunktion und der Auswahl eine wichtige Rolle.

Übersichtlichkeit, Suche und Auswahl im Überblick

Die Oberfläche von vielen Seiten ist sehr spantanisch. Eine riesige Suchmaske und einige Shops sind die einzigen Auswahlkriterien – nach Kategorien oder einer Auswahl nach Gutscheintypen sucht der Besucher vergeblich. Dafür beinhaltet die Auswahl viele bekannte Unternehmen wie Otto, H&M, den Elektronikhändler Cyberport und Amazon.de. Die Oberfläche von Gutscheinpony.de, Gutscheinrausch.de, Gutscheinmagazin.de, Sparwelt.de und Deinbonuscode.com sind hingegen komfortabler gestaltet.

Geschenkgutscheine gibt es nur bei Gutscheinpony.de, doch immerhin: Auch Gutscheinrausch besitzt eine eigene Rubrik für Gratisproben. Das Design ähnelt sich bei den Portalen stark – auf einem Menü am oberen Bildrand können Rubriken ausgesucht werden, eine Suchmaske ermöglicht die direkte Suche. Die größte Anzahl von Shops fand sich ebenfalls auf Gutscheinrausch – ungefähr 5000 Händler sind dort vertreten. Doch die Anzahl der Händler ist nicht das einzige Kriterium.

Zweiter Teil: Anzahl der Gutscheine und Aktualität

Es ist für den Besucher mehr als ärgerlich, wenn er zwar eine große Anzahl von günstigen Angeboten präsentiert bekommt, diese aber nicht nutzen kann. Die meisten Gutscheine konnte dabei Gutscheinrausch sein eigen nennen – es waren mehr als 25000 aktuelle Rabatte verfügbar. Erfreulicherweise waren hier wie auch auf Sparwelt.de und Gutscheinmagazin die meisten Angebote auch wirklich noch aktiv. Das könnte auch daran liegen, dass alle drei Betreiber betonen, ihr Sortiment täglich zu überprüfen und abgelaufene Aktionen zu entfernen. Doch auch Gutscheinpony zeigte sich angenehm aktuell, und vergriffene Angebote waren die Ausnahme. Anders präsentierte sich hingegen Gutegutscheine. In einem Test war nahezu ein Drittel aller getesteten Produkte bereits vergriffen.

Ein sorgfältiger Vergleich lohnt sich

Viele Händler sind gleich bei mehreren Portalen präsent und bieten teilweise gleichwertige Angebote an. Mitunter unterscheiden sich die Konditionen aber auch voneinander. Nicht zuletzt gibt es eine große Anzahl von kleineren Unternehmen, die sich aus Zeitgründen nur auf eine Seite konzentriert haben. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, bei einer gezielten Suche einen Blick auf mehrere Anbieter zu werfen, um das größte Sparpotenzial nutzen zu können.

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Bildquelle: © istock.com/Jannoon028

Über den Autor

Andreas Schröder

Andreas, demnächst 35 Jahre jung, Genießer, mehr oder weniger sportlich, meine Mutter sagt immer: "er macht irgendwas mit Computern", ohne iPhone gehe ich nicht aus dem Haus.

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