WLAN Router im Vergleich – die wichtigsten Funktionen

0

Wer über sein Heimnetzwerk mehrere Geräte in Form von PC, Laptop und Smartphone kabellos mit dem Internet verbinden möchte, benötigt einen WLAN-Router. Welche Modelle zu empfehlen sind und worauf beim Kauf geachtet werden sollte, erklärt der folgende Ratgeber zum Thema „WLAN Router im Vergleich“ ausführlich.

AVM FRITZ!Box 7560- Tolles Einsteigermodell mit guter Übertragungsgeschwindigkeit

Diese FritzBox ist ein typisches Einsteigermodell, bietet aber alles was ein leistungsstarkes Modell in diesem Segment mitbringen sollte. Im direkten Vergleich zur FritzBox 7490 ist sie im Funktionsumfang etwas abgespeckter und somit für den einfachen Anspruch bestens geeignet.

Ausgestattet ist dieser WLAN Router mit 4 LAN-Buchsen. Dabei unterstützt das Modell die WLAN-Standards ac und n und funkt sowohl auf 2,4 als auch 5 Gigahertz Frequenz. Bei den USB-Anschlüssen steht dem Anwender „nur“ der ältere USB 2.0 Standard zur Verfügung, Wer sich hier den neuen USB 3.0 Standard wünscht, sollte die Fritz!Box 7490 bevorzugen.

Angeschlossen werden können analoge Telefone. Dafür gehört die AVM FRITZ!Box 7560 zu den günstigen Modellen und ist für Anwender geeignet, die einen WLAN Router suchen, der lediglich die wichtigsten Funktionen bereithält und ohne viele Zusatz-Extras auskommt.

Zusatz-Features:

  • Kindersicherung
  • Firewall
  • DECT

AVM FritzBox 7490 – Hochwertiges Luxusmodell mit USB-Port 3.0

Dieser Fritz!Box WLAN-Router bringt alles mit was ein anspruchsvoller Anwender von seinem WLAN-Router in der Regel erwartet. Er unterstützt den schnellen WLAN 802.11ac Standard und Dual band mit DSF. Externe Speichermedien, wie eine Festplatte aber auch Drucker, können an den schnellen USB 3.0 Port angeschlossen werden.

Die FritzBox 7490 fungiert gleichzeitig als VPN- und Medienserver. Zum weiteren Funktionsumfang gehört ein Remote-Zugriff sprich eine Fernsteuerfunktion und Anschlüsse für analoge und ISDN-Telefone. Trotz des hohen Funktionsumfangs ist die Bedienung dank deutscher Benutzeroberfläche sehr einfach gestaltet, so dass man sich schnell zurechtfindet.

An alle wichtigen Sicherheitsfunktionen hat der Hersteller natürlich auch gedacht.

Zusatz-Features:

  • Firewall
  • Kindersicherung
  • Schutz vor DoS
  • DECT

Zwischen den Routern gibt es erhebliche Unterschiede bezüglich der Ausstattung, aber auch dem Preis. Wer unsicher ist, der sollte die benötigten Funktionen im Auge behalten und im Internet vergleichen.

Asus ROG Rapture GT-AC5300 – Highend Gaming Router mit extrem hoher Leistungsfähigkeit

Gaming-Fans haben natürlich ganz spezielle Ansprüche an ihren WLAN Router und diese kann der Asus ROG Rapture GT-AC5300 definitiv erfüllen. Eins vorweg, dieses Modell gibt es in zwei Varianten, bei dem hier beschriebenen Modell handelt es sich um die Rapture-Variante, dessen Software gebrandet ist.

Nicht nur vom Funktions- und Leistungsumfang macht er einiges her, auch optisch ist er ein wahrer Hingucker. Dies liegt an den acht Antennen, die sehr auffällig sind. Zum weiteren Funktionsumfang gehören stolze acht GBit LAN-Schnittstellen, 1 Gigabyte großer Arbeitsspeicher und ein 1.8GHz Quad Core Prozessor.

Aufgrund seiner hohen Leistungsfähigkeit kann er eine Fläche von bis zu 200 Quadratmetern mit WLAN versorgen. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit beträgt bei der 2,4 GHz Frequenz maximal 1.000 MBit/s und bei der 5 GHz Frequenz maximal 2 x 2.167 MBit/s.

Die Benutzeroberfläche kommt im sehr ansprechenden ASUS-typischen Design daher und ist trotz des enorm großen Funktionsumfangs sehr übersichtlich gestaltet, so dass man sich schnell zurechtfindet. Für die nächste LAN-Party sind Gaming-Fans mit diesem Modell perfekt ausgestattet.

Zusatz-Features:

  • AiProtection -Trend-Micro-Schutz
  • Mehrstufige Gaming-Beschleunigung
  • VPN Fusion
  • ROG Gaming Center
  • RangeBoost-Technologie uvm.

Fazit:

Wie der Vergleich der drei WLAN-Router Modell zeigt, kann es zwischen den einzelnen Produkten im Bereich des Funktionsumfangs große Unterschiede geben. Zur Grundausstattung sollten immer vier Gigabit-Ethernet-Schnittstellen  und zwei USB-Ports gehören.

Letzteres sollte im Idealfall den neuen 3.0 Standard unterstützen, damit auch neue externe Geräte, wie zum Beispiel Drucker oder Faxgeräte, angeschlossen werden können. Des Weiteren gilt zu beachten, dass die Bedienung einfach ist, der Energieverbrauch so gering wie möglich und dass der neue Standard IEEE 802.11.n für schnelle Übertragungsraten unterstützt wird.
Titelbild: ©istock.com – Jens Domschky

Über den Autor

Andreas Schröder

Andreas, demnächst 35 Jahre jung, Genießer, mehr oder weniger sportlich, meine Mutter sagt immer: "er macht irgendwas mit Computern", ohne iPhone gehe ich nicht aus dem Haus.

Kommentar hinterlassen