Datenspeicherung: Von 5,25 Zoll über USB-Stick zur Cloud

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Die ersten Computerpioniere wissen sicherlich noch, wie wenig Speicherplatz die riesigen Speichermedien anfangs hatten. Mittlerweile gibt es USB-Sticks, die mehrere Gigabyte fassen und Clouds, die sogar unischtbar sind.

Papa, was ist eine Diskette?

Diese Frage werden wir in Zukunft öfter hören, schließlich sind Disketten mittlerweile schon fast vergessen. Die bekannteste Diskette ist wohl die 5,25 Zoll Diskette. Anfang der 1970 Jahre wurden die ersten Disketten entwickelt und im Jahr 1976 wurde die 5,25 Zoll Diskette entwickelt. Dieses Format wurde so populär, weil Apple und IBM die Laufwerke in ihren Computern verbauten. Sie besaß eine Kapazität von lediglich 360 kByte.

In den achtzigern entwickelte Sony eine Diskette im 3,5 Zoll-Format mit anfänglichen 720 kByte und später sogar 1,44 MB. Diese Diskette blieb lang Zeit als Wechseldatenträger erhalten, da es keine Alternativen gab, denn das brennen einer CD lohnte sich bei kleinen Dateien in der Regel nicht. Allerdings setzten sich CDs zur Datenspeicherung durch, wenn die Daten nicht verändert werden brauchten. Das ist z.B. bei Musik-CDs der Fall. Eine Weiterentwicklung der CD war die DVD und mittlerweile gibt es die Blu-Ray mit noch mehr Speicherplatz.

Eine Revolution in der Welt der Speichermedien

Im Jahr 2000 entwickelte IBM ein völlig neues Speichermedium, dass mittlerweile jedem Nutzer eines Computers bekannt ist – den USB-Stick. Er ist im Vergleich zur Diskette extrem kompakt und kann viel mehr Daten speichern. USB-Sticks sind deshalb so beliebt, weil der USB-Port an jedem PC vorhanden ist und er deshalb mit jeden Computer verwendet werden kann. Windows-User könen die Sticks ab Windows 2000 verwenden, Apple und Linux stellen ebenfalls eine Unterstützung von USB-Speichern zur Verfügung.

Genauso verhält es sich auch mit den externen Festplatten. Mit den externen Festplatten war es erstmals möglich noch größere Dateien zu transportieren und zu sichern. Während handelsübliche USB-Sticks maximal 32 GB speichern können, haben externe Festplatten mittlerweile schon 3 TB Speicherkapazität.

Das Internet hält Einzug in die Welt der Datenspeicherung

Vor ungefähr fünf Jahren konnten wohl nur die wenigsten Menschen etwas mit dem Begriff Cloud anfangen. Heute ist der Begriff allgegenwärtig und steht für die Speicherung von Daten im Internet. Dies hat den Vorteil, dass der Zugriff auf die Daten von überall auf der Welt erfolgen kann, einzige Voraussetzung ist eine Internetverbindung. Die Firmen buhlen mittlerweile mit immer neuen, günstigeren Angeboten um Kunden für ihre Cloud.

Die Speicherung von Daten in einer Cloud hat allerdings auch große Nachteile. Fast täglich werden Fälle von Datendiebstahl publik und es gibt noch keine perfekten Lösungen wie man die Daten schützen kann. Erst wenn dieses Problem behoben ist, werden alle Daten auf diese Weise gespeichert, denn USB-Stick und Co. bieten immer noch den Vorteil, dass sie nicht ohne weiteres gehackt werden können.

In Kombination mit dem modernen Mini Mobile Robotic Printer können erstellte und in der Cloud gespeicherte Texte auch unterwegs ausgedruckt werden. Das sich frei auf dem Blatt bewegende Gerät ist in der Lage, A4 und sogar A3 Formate zu drucken, trotz seiner eher kompakten Maße. Dabei können die Daten per WLAN oder Bluetooth auf das Gerät übertragen werden.

Rasante Entwicklung bis zum Ziel

Das Ziel in der Entwicklung der Speichermedien ist erreicht. Es können nahezu unbegrenzt viele Daten gespeichert werden und diese sind an jedem Ort der Welt verfügbar. Allerdings steckt die Entwicklung noch in den Kinderschuhen, da zum einen die Sicherheitsbedenken nicht ausgeräumt werden können und zum anderen noch keine schnelle Internetverbindung in allen Teilen der Welt vorhanden ist.

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Titelbild: © Marynchenko Oleksandr – shutterstock.com

Über den Autor

Andreas Schröder

Andreas, demnächst 35 Jahre jung, Genießer, mehr oder weniger sportlich, meine Mutter sagt immer: "er macht irgendwas mit Computern", ohne iPhone gehe ich nicht aus dem Haus.

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