Google Home vs. Amazon Echo – Welcher Sprachassistent ist besser?

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Seit Anfang 2017 ist Amazon Echo auf dem deutschen Markt. Nun hat auch Google mit dem Google Home nachgelegt. Die Sprachassistenten sollen den Alltag der Menschen deutlich einfacher gestalten, indem sie auf Kommando Musik abspielen, Termine notieren und vorlesen, den Einkaufszettel füllen und Fragen beantworten. Doch welcher der digitalen Assistenten ist besser?

Google Home vs. Amazon Echo – Amazon Echo als erster Sprachassistent

Alexa, wie die Stimme bei Amazon Echo heißt, sieht aus wie ein Lautsprecher. Die kleine Variante heißt Echo Dot. Amazon Echo ist für 180 Euro in schwarz und weiß erhältlich. Laut Produktbeschreibung ist Alexa in der Lage, Musik von verschiedenen Plattformen abzuspielen, einen 360- Grad- Sound im Raum zu schaffen, Fragen zu beantworten, Nachrichten und Verkehrsmeldungen sowie Hörbücher vorzulesen und mithilfe von Smart Home auch Lichter, Heizung und Rollos zu steuern.

Das soll alles nur mit Ihrer Stimme funktionieren, auch über mehrere Meter hinweg mit Hintergrundgeräuschen. Zusätzlich ist Amazon Echo mit Amazon verbunden, so dass es ständig aktualisiert und verbessert wird.

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten, die von Nutzern gemeldet wurden, scheint Alexa nun reibungslos zu funktionieren. Hauptsächlich wird man wahrscheinlich die Musikfunktion, den Wecker und Timer und die Einkaufsliste im Alltag nutzen. Leider lässt sich der Amazon FireTV- Stick nicht mit dem Echo steuern. Für einige Funktionen werden leider teilweise kostenpflichtige Apps benötigt.

Fazit: Für den einfachen Alltag ist Amazon Echo ein guter Helfer, echte HiFi- und Technikfreaks werden damit aber nicht zufrieden sein. Der Nutzer sollte sich jedoch bewusst sein, dass Amazon Echo ständig mithört.

Pro:

  • beantwortet Fragen
  • liest vor
  • schreibt Einkaufszettel
  • informiert über aktuelle Nachrichten
  • spielt Musik
  • wird ständig aktualisiert
  • steuert SmartHome

Contra:

  • nicht mit dem Fire- TV- Stick kompatibel
  • ersetzt keine Soundanlage
  • kostenpflichtige Apps

Google Home vs. Amazon Echo – Google zieht mit Google Home nach

Auch Google Home sieht aus wie ein Lautsprecher und hat die typischen Google- Farben. Es ist mit 150 Euro etwas günstiger als das Produkt von Amazon. Laut Hersteller kann Google Home alle Fragen, die Google beantwortet, ebenso finden und beantworten. Auch Musik kann gestreamt werden. Dazu gibt es eine Einkaufsliste und eine Verbindung zum Smart TV. Google Home ist in mehreren Basisfarben erhältlich.

Google Home scheint besser als Amazon Echo angelaufen zu sein. Einige Nutzer kritisieren, dass manche Funktionen momentan nur auf Englisch verfügbar sind. Im Alltag lassen sich die Suchfunktion, der Einkaufszettel, die Musik- und Weckfunktion sinnvoll nutzen. Wie auch bei Amazon benötigt Google Home auch spezielle Apps, die durch das riesige Google- Imperium jedoch in Masse zur Verfügung stehen. Auch diese sind teilweise kostenpflichtig.

Fazit: Google Home reicht für den Alltag vollkommen aus und wird sicher noch erweitert und verbessert werden. Aber auch hier kommen Technik- und HiFi- Freaks nicht auf ihre Kosten. Der Nutzer sollte sich außerdem bewusst sein, dass Google Home ständig mithört.

Pro:

  • beantwortet Fragen
  • liest vor
  • schreibt Einkaufszettel
  • informiert über aktuelle Nachrichten
  • spielt Musik
  • wird ständig aktualisiert
  • steuert SmartHome

Contra:

  • ersetzt keine Soundanlage
  • kostenpflichtige Apps

Google Home vs. Amazon Echo: Welcher Sprachassistent ist nun besser?

Allgemein lässt sich das nicht sagen. Es bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen, welcher Sprachassistent favorisiert wird. Die Funktionen ähneln sich sehr und auch der Datenschutz ist bei beiden Geräten eher zweifelhaft, da sie ständig mithören. Die beiden Geräte werden auch nicht die einzigen Produkte auf dem Markt bleiben, Apple will beispielsweise mit einem eigenen Sprachassistenten nachlegen. Käufer sollten sich zuvor überlegen, mit welchen Produkten sie bereits arbeiten und was ihnen davon gefällt. Beide Marken haben noch Schwächen, reichen aber vollkommen für den Alltag und werden ständig modifiziert.
Titelbild: ©istock.com – palinchakjr

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Über den Autor

Andreas Schröder

Andreas, demnächst 35 Jahre jung, Genießer, mehr oder weniger sportlich, meine Mutter sagt immer: "er macht irgendwas mit Computern", ohne iPhone gehe ich nicht aus dem Haus.

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