Das Galaxy S9 und 9+: wie gut sind die neuen Samsung-Modelle?

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Die höchste Performance auf dem Markt, das weltweit erste Smartphone mit verstellbarer Blende, Zeitlupe mit 960 Bildern pro Sekunde – mit dem Galaxy S9 und S9+ setzt Samsung ein weiteres Mal Standards für Mobiltelefone der neuesten Generation. Auch wenn sich optisch nur wenig gegenüber dem Vorgängermodell geändert hat, stecken zahlreiche technische Innovationen unter der gläsernen Oberfläche.

Gute Ausstattung mit praktischem Nutzen

Bei der Hardware setzt Samsung aus Prinzip auf die neuesten Chips und eine weit überdurchschnittliche Performance. Dasselbe gilt auch für die Kamera, die schließlich für viele Nutzer eine der wichtigsten und am häufigsten genutzten Funktionen ihres Smartphones darstellt. Insofern ist es nur folgerichtig, dass das Galaxy S9 und S9+ neben anderen auch diese beiden Komponenten deutlich verbessert hat. Zu der Ausstattung gehört unter anderem:

  • Ein weiterentwickelter Octacore-Prozessor mit bis zu 2.7 GHz Taktfrequenz
  • 4 GB (S9) oder 6 GB (S9+) RAM als Arbeitsspeicher
  • Bis 256 GB interner Speicher plus einen Micro SD Slot für Speicherkarten mit maximal 400 GB
  • 12 MP Hauptkamera mit mechanisch verstellbarer Blende
  • Stereo Lautsprecher und 3,5 mm Anschluss für Kopfhörer
  • Optionales Dual SIM für zwei unterschiedliche Telefonnummern oder Datennetze

Einige dieser Merkmale – beispielsweise die Kamera und der Prozessor – beruhen auf Innovationen und sind bislang nur in diesem Telefon verwendeten Bauteile. Diese kombiniert Samsung jedoch bei dem Galaxy S9 mit bewährter Ausstattung wie dem Micro SD Schacht und reagiert außerdem auf lange vorgetragene Wünsche. Der Verzicht auf Stereo Lautsprecher wurde bereits beim S8 häufig bemängelt und gehört mit dem S9 glücklicherweise endlich der Vergangenheit an.

Leichte Änderungen beim Design für eine verbesserte Bedienung

Beim Bildschirm ist sich Samsung treu geblieben und setzt weiterhin auf ein AMOLED Touch Screen mit einer Auflösung von 1440 x 2960 Bildpunkten auf einer Diagonale von 5.8 Zoll. Verständlicherweise, denn auch wenn mittlerweile einzelne Mobiltelefone mit 4K aufwarten – einen Unterschied zu einer feineren Pixeldichte nimmt das menschliche Auge auf dieser Oberfläche nicht mehr wahr. Diese erhöht aber dafür den Stromverbrauch deutlich. Bereits vorher galt das Samsung Display neben dem Apple iPhone als das beste der Welt. Nach wie vor schützt ein speziell gehärtetes Gorilla Corning Glass 5 den Touch Screen.

Der Fingerabdruck-Scanner auf der ebenfalls verglasten Rückseite ist hingegen auf einen Platz unter statt neben der Kamera versetzt worden. Damit ist er leichter erreichbar als vorher – zu viele Nutzer hatten erst einmal die Kamera erwischt und dabei deren Linse verschmutzt, wenn sie eigentlich ihr Telefon entsperren wollten.

Das neue Samsung S9 – Meilenstein, echtes Upgrade oder Detailverbesserung?

Im Vergleich zu seinem Vorgänger zeichnet sich das Samsung Galaxy S9 durchaus einige bemerkenswerte Verbesserungen aus – allen voran bei der Performance, bei der Qualität der Kamera und bei der Bedienung. Der wesentliche Unterschied zwischen S9 und S9+ besteht darin, dass die zweite Variante über einen Arbeitsspeicher von 6 GB statt 4 GB RAM verfügt und eine Dual Camera besitzt. Die kann ihre Vorteile zwar objektiv gesehen nur in ausgesuchten Fällen ausspielen, verbessert aber in diesen Fällen die Bildqualität durch ihren Einsatz zweifellos. Sie stellt die Voraussetzung für einen optischen Zoom und beweist deshalb – ganz abgesehen von Lichtverhältnissen und anderen Bedingungen – im Alltag einen sehr konkreten und praktischen Vorteil.

Der aktuelle Standard für Android – Samsung Galaxy S

Es gibt einige sehr überzeugende Argumente, mit denen Samsung das Galaxy S9 und S9+ von seinen Vorgängern abhebt. Auch wenn sich die Änderung optisch in Grenzen hält, liegen technologisch immerhin 12 Monate intensiver Entwicklung bei Soft- und Hardware zwischen den beiden Modellen. Bei älteren Modellen der Galaxy S Reihe lohnt sich ein Umstieg sicherlich, bei neueren dürfte er entscheidend von der individuellen Nutzung abhängen.
Titelbild: ©istock.com – blacktomb

Über den Autor

Andreas Schröder

Andreas, demnächst 35 Jahre jung, Genießer, mehr oder weniger sportlich, meine Mutter sagt immer: "er macht irgendwas mit Computern", ohne iPhone gehe ich nicht aus dem Haus.

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