5 Tipps um die Produktivität im Home Office zu gewährleisten

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Die Corona-Pandemie zwingt viele Menschen ihren Beruf zu Hause auszuüben. Wer nicht an die geänderte Situation im Home Office gewohnt ist, kann schnell zu einer unproduktiven Arbeitsweise gelangen: Ein später Beginn, lange Pausen oder Tätigkeiten im Haushalt werden in die Regelarbeitszeit gepackt und die Produktivität im Home Office leidet darunter. Wer die folgenden fünf Tipps einhält, wird schneller und effizienter mit seiner Arbeit fertig sein und kann die Freizeit und die Zeit mit der Familie genießen oder die Hausarbeit erledigen.

Im Home Office gibt es Arbeitszeiten

Die wichtigste Regel für die Arbeit im Home Office ist die Einhaltung von Arbeitszeiten. Wer sich im Home Office an die Normalarbeitszeiten richten muss, wird mit dieser Regel keine Probleme haben. Bei vielen Arbeitnehmern gilt jedoch die erledigte Arbeit als Maßstab.

Um die Produktivität im Home Office so hoch wie bei der Arbeit im Büro zu halten, muss den Arbeitsbereich vom privaten Bereich trennen. Durch selbstgewählte Arbeitszeiten gelingt dies auch dann, wenn kein eigenes Arbeitszimmer zur Verfügung steht.

Jede Arbeit benötigt Pausen

Nicht die Gesamtarbeitszeit ist der Maßstab für die Produktivität im Home Office, sondern es gilt die zu erledigende Arbeit in sinnvoller Zeit zu tätigen.

Wer jedoch glaubt, dass deshalb möglichst durchgehend gearbeitet werden soll, irrt. Die Produktivität sinkt, wenn keine Pausen eingelegt werden.

Frischluft und Bewegung fördern die Produktivität im Home Office

Damit die Arbeit auch im Home Office von einer hohen Produktivität geprägt ist, muss das Gehirn reichlich mit Sauerstoff versorgt sein. Regelmäßiges Lüften des zum Arbeitszimmer umfunktionierten Raumes und Auflockerungsübungen unterstützen dies.

Da nur wenige Arbeitnehmer auf ein gut eingerichtetes Arbeitszimmer mit einer technischen Umgebung, vergleichbar mit dem Arbeitsumfeldim Büro, zurückgreifen können, sind ausgleichende Übungen wichtig. Probieren Sie folgende Bewegungen bei offenem Fenster:

  • Strecken der Hände und Beine: Die Dehnung soll spürbar, aber nicht schmerzhaft sein.
  • Beugen des Oberkörpers zu den Knien und ein Aushängen des Oberkörpers, damit die Muskulatur gelockert wird.
  • Abwechselndes Heben und Senken der rechten und linken Hüfte
  • Drehen und Dehnen des Halses und des Kopfes
  • Zusätzliche Bewegungseinheiten an der frischen Luft nach der Arbeit machen den Körper fit für den nächsten Tag.

Video: 10-Minuten Pause im Home-Office | Gesundheitsübungen für zu Hause | YOGA Alternative

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Der Körper benötigt Flüssigkeit und eine leichte Kost

Die Mittagspause im Büro unterstützt die Aufnahme von Flüssigkeit und Speisen und garantiert so, dass der Körper auch am Nachmittag bereit für die Arbeitsanforderung ist.
Im Home Office wird die Mittagspause oft unterlassen. Wer allerdings auf die regelmäßige Zufuhr von Wasser, ungesüßtem Tee oder verdünntem Fruchtsaft und kleinen Snacks verzichtet, kann im Home Office nicht jene Produktivität wie im Büro erreichen.

Die offizielle Kleidung stärkt die Arbeitsmoral

Ein Jogginganzug ist bequem, kann aber dazu verführen, die Zeit im Home Office als Freizeit anzusehen. Das Ergebnis ist eine verringerte Produktivität im Home Office.
Eine Hilfe gegen diese Falle ist es, wenn die Arbeitszeit in der normalen Bürokleidung absolviert wird. Die Pflege- und Bekleidungsrituale am Morgen helfen vielen Personen in den Arbeitstrott zu gelangen. Gleichzeitig ist der Eindruck bei Online-Besprechungen deutlich besser, wenn eine Bürokleidung angelegt wurde.

Schon kleine Änderungen erhöhen die Produktivität

Die Herausforderung im Home Office liegt an den geänderten Arbeitssituationen: Kleine Bildschirme, ungeeignete Arbeitstische und die Vermengung von Freizeit, Arbeitszeit und Familie kann zur Abnahme der Produktivität und Effizienz im Home Office führen. Die fünf Tipps mit genauen Arbeitszeiten, Pausen, Frischluft und Bewegung, genügend Flüssigkeit und kleinen Snacks und die offizielle Bürokleidung führen dazu, dass das Büro im privaten Bereich funktioniert. Probieren Sie es einfach aus!
Titelbild: ©iStock – Kateryna Onyshchuk

Über den Autor

Andreas Schröder

Andreas, demnächst 35 Jahre jung, Genießer, mehr oder weniger sportlich, meine Mutter sagt immer: "er macht irgendwas mit Computern", ohne iPhone gehe ich nicht aus dem Haus.

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