Recherche bei Google – mit diesen Tipps finden Sie schneller, was Sie suchen

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Die Recherche bei Google bringt unzählige Ergebnisse. Mit bestimmten Methoden erfolgt die Suche gezielter, der Nutzer erhält ein genaueres Ergebnis

Der Profi verwendet Operatoren

Operatoren, das klingt hochwissenschaftlich und schwer. Obwohl der Begriff tatsächlich einen mathematischen Ursprung hat, können Operatoren bei der Google-Recherche kinderleicht eingesetzt werden. Jeder Operator besitzt eine spezielle Funktion:

  • Mit den Anführungsstrichen vor und nach dem Wort erhält Google die Anweisung, nach der darin eingeschlossenen Wortfolge zu suchen.
  • Das Minuszeichen schließt damit gekennzeichnete Begriffe aus der Suche aus. Wer z.B. nach John Lennon sucht, findet zahlreiche Seiten, die die Beatles behandeln. Will man diese ausschließen, so benutzt man die Suche “ John Lennon -Beatles“ und erfährt andere Nuancen seines Lebens. Wie bei sämtlichen Operatoren muss das Minus dabei ohne Leerzeichen unmittelbar vor dem Wort platziert werden. Vor dem Operator steht ein Leerzeichen.
  • Das Pluszeichen dient dazu, Stoppwörter, Zahlen und exakte Schreibweisen in die Suche einzubeziehen. Wer z.B. nach dem zweiten Film der Reihe India Jones sucht, der kommt mit der Sucheingabe „India Jones +2“ zum Ziel. Alle anderen Seiten zu Indiana Jones scheiden aus.
  • Bei Preisvergleichen im Netz helfen zwei Punkte zwischen den Zahlen. Bei „Laptop EUR400..500“ zeigt Google z.B. ein Ergebnis zwischen 300,00 und 600,00 Euro an.

Mit Qualifikatoren zum Ziel

Qualifikatoren gelten als „Königsklasse“ unter den Suchspezifikationen. Dabei handelt es sich um einfache englische Abkürzungen oder Wörter. Hinter diese wird ohne Leerzeichen der Doppelpunkt und dahinter nochmals ohne Leerzeichen die gesuchte Spezifikation gesetzt.

Qualifikatoren werden immer kleingeschrieben. Das bringt unter anderem beim Durchsuchen einer speziellen Internetseite Nutzen. Jemand erfährt z.B. von einem interessanten Beitrag, den ein Bekannter las. Lediglich das Stichwort und die Seite des Artikels bleiben in Erinnerung. Mit dem Befehl „site:“ wird Google veranlasst, sich bei der Suche auf die dahinter angegebene Seite zu beschränken. So führt der Befehl „Ultmatives Design site:super-karl“ zu einem Artikel über Ultimatives Design auf der Seite des Karl.

Weiterhin können mit Qualifikatoren Seiten gefunden werden, welche das Suchwort in der Internetadresse enthalten. Dabei erfolgt die Eingabe „inurl:Suchbegriff“. So findet die Suche „inurl.berlin“ nur Seiten, die das Wort „Berlin“ enthalten. Die „in“-Suche funktioniert mit zahlreichen anderen Elemente einer Seite. So kann das Netz auch nach Webseiten mit bestimmten Titeln durchforstet werden.

Mit spezielle Anfragen zum gewünschten Ergebnis

Manchmal sind es jedoch die individuellen Bedürfnisse, die den Nutzer zur Recherche animieren. Da geht es unter anderem darum, ältere Seitenversionen aufzurufen. Das erfolgt mit „Cache:URL“. Wer wissen möchte, wie häufig die eigene Seite bei Google aktualisiert wird, gibt einfach „catch: eigeneWebadresse“ ein. Die letzte Aktualisierung steht dann oben auf der Seite. Wer noch ältere Versionen einer Webseite sucht, kann mit Archive.org zu einem Ergebnis kommen.

Viele Google-Nutzer wissen nicht, dass die Google-Suche als Rechner verwendet werden kann. Google absolviert die Aufgaben ganz einfach. Die Grundrechenarten laufen mit den normalen Zeichen der Computertastatur, die Prozentrechnung kann sogar in Satzform eingetippt werden.

Für „10 Prozent von 100“ liefert Google das richtige Ergebnis 10.

Video: Googeln wie ein Profi – 20 Tipps zur Google Suche

Recherchemöglichkeiten stets erweitern

Wer in der Praxis häufig mit Google arbeitet, kommt durch die beschriebenen Tricks schneller zum gewünschten Ziel. Mit der Zeit werden sie in der Arbeit mit dem Netz zum unverzichtbaren Werkzeug. Dabei wächst die Kenntnis um Mittel der Rechercheoptimierung stets weiter.

Titelbild: ©istock.com – Prykhodov

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Über den Autor

Andreas Schröder

Andreas, demnächst 35 Jahre jung, Genießer, mehr oder weniger sportlich, meine Mutter sagt immer: "er macht irgendwas mit Computern", ohne iPhone gehe ich nicht aus dem Haus.

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