Hilfe für geplagte Internetuser: So entfernen Sie sicher Toolbars und Adware

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Besitzer eines Computers, die auf diesem bereits das ein oder andere mal Software installiert haben, kennen das Problem vermutlich nur allzu gut: Neben dem eigentlichen Programm nistet sich nahezu unbemerkt auch eine nervige Toolbar im verwendeten Internetbrowser ein, in besonders gravierenden Fällen schleicht sich sogar hartnäckige Adware auf die eigene Festplatte. Wie Sie die lästigen Parasiten auf schnellstem Wege wieder loswerden oder im Idealfall gar nicht erst installieren, verrät Ihnen der nachfolgende Ratgeber-Artikel.

Mehr als ein ärgerlicher Blickfang: Toolbars aus dem Internetbrowser entfernen

Toolbars gehören für die meisten Verbraucher definitiv zu den nervigsten Erfindungen des Internets. Einmal installiert nisten sich die in länglicher Streifenform daherkommenden Suchleisten im bevorzugt verwendeten Internetbrowser ein und schmälern somit nicht nur die eigentliche Fenstergröße des Browsers, sondern auch dessen übersichtliches Erscheinungsbild. Die gute Nachricht: Die meisten Toolbars lassen sich bereits in den Einstellungen des jeweiligen Internetbrowser vollständig löschen oder deaktivieren. Sollte es sich bei der installierten Suchleiste hingegen um einen besonders hartnäckigen Kandidaten handeln, empfiehlt sich ein Blick in die Systemsteuerung des Computers: Unter dem Stichpunkt „Software“ ist der lästige Parasit in der Regel namentlich aufgelistet und lässt sich dort mit nur einem einzigen weiteren Mausklick sicher entfernen.

Hartnäckige Festplatten-Besetzer: So entfernen Sie zuverlässig lästige Adware

Als deutlich verzwickter gestaltet sich in den meisten Fällen die zuverlässige Entfernung von hartnäckiger Adware, welche sowohl den Internetbrowser, als auch den PC selbst mit stetig aufpoppenden Werbebannern zumüllen. Da sich die hierfür verantwortlichen Komponenten relativ häufig in den Untiefen des Betriebssystems einnisten, ist ein manuelles Aufspüren relativ schwierig. Doch keine Sorge: Wer seinen PC schnell und sicher von derartigen Plagegeistern befreien möchte, findet im Internet eine breit gefächerte Auswahl an nützlichen Reinigungsprogrammen. Zu den beliebtesten Anwendungen in diesem Bereich zählt hierbei definitiv die kostenlose Freeware Ad-Aware, eine ebenfalls attraktive Alternative ist das Gratis-Tool AdwCleaner. Die Verwendung beider Programme erweist sich im Grunde genommen als relativ leicht verständlich: Nach dem Öffnen wird dem Verwender ein umfangreicher Scan der Festplatte angeboten, dabei aufgespürte Parasiten lassen sich im Anschluss daran wahlweise vollautomatisch oder manuell eliminieren.

Praktisch: Auch besonders sturre Toolbars werden von den beiden erwähnten Tools erkannt und vernichtet.

Wichtige Ratschläge zur Vermeidung von Adware und Toolbars auf dem PC

Nervige Toolbars und lästige Adware landen nicht von selbst auf dem eigenen PC. Ganz im Gegenteil: In den meisten Fällen trägt der Besitzer des selbigen einen hohen Anteil zur Existenz der ungewollten Eindringlinge bei. Wichtigster Tipp: Laden Sie nicht jedes x-beliebige Programm aus dem Internet herunter und verlassen Sie sich bei einem Download auf seriöse Download-Portale. Sollte bei dem eigentlichen Installationsprozess des Programms zudem eine „benutzerdefinierte Installation“ zur Auswahl stehen, empfiehlt es sich in jedem Fall, diese auch zu nutzen: Zahlreiche Toolbars finden ihren Weg in den Internetbrowser nur durch bereits vorab aktivierte Bestätigung-Häkchen im automatischen Installationsprozess. Ebenfalls wichtig: Deaktivieren Sie in den Sicherheitseinstellungen Ihres Internetbrowsers nach Möglichkeit das ActiveX-Plugin: Dieses Softwarekomponenten-Modell von Microsoft wird von vielen dubiosen Unternehmen gezielt dazu verwendet, um benutzerkontrollierende Spyware ohne eine weitere Zustimmung auf dem PC zu installieren.

Fazit

Toolbars und Adware sind definitiv eine lästige Angelegenheit. Mit der notwendigen Konzentration bei der Installation von Software, sowie kraftvollen Cleaner-Programmen aus dem Internet haben die nervigen Parasiten jedoch nur äußerst überschaubare Chancen auf eine längere Verweildauer auf dem eigenen PC.

Bildquelle: Djomas / Shutterstock

Über den Autor

Andreas Schröder

Andreas, demnächst 35 Jahre jung, Genießer, mehr oder weniger sportlich, meine Mutter sagt immer: "er macht irgendwas mit Computern", ohne iPhone gehe ich nicht aus dem Haus.

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