Dtube als Youtube Alternative?

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Bei Dtube lässt sich Geld verdienen, wenn das Video Linkes erhält. User bestimmen, welcher Content gut und welcher schlecht ist. Ein Zensur gibt es nicht. Ist das alles positiv oder nicht? Ist Dtube als YouTube Alternative gerechtfertigt und wenn, für wen?

Dtube als YouTube Alternative ergänzt Steemit Bloggers perfekt

Jeder, der bereits Steemit als Plattform zu Bloggen verwendet, erhält mit dem Blockchain gestützten Dtube eine Möglichkeit, Videocontent auf gleicher Ad-free Plattform einzubetten.

Für Menschen, die gerade mit dem Vloggen anfangen wollen, kann Dtube deshalb eine Alternative sein, weil es in den klassischen Suchbereichen wie Musik und Fitness, Beauty und anderen Mainstream Genres bisher sehr wenig Angebote gibt. Das bedeutet auch, dass die Konkurrenz nicht so hoch ist. Wer Content hochladen will, der bei YouTube zensiert würde oder einfach gesperrt, kann sich bei Dtube Gehör verschaffen.

Weitere Vorteile von Dtube als YouTube Alternative:

  1. Der Service ist komplett umsonst.
  2. Es gibt keine Transaktionskosten.
  3. Normale Videos und NSFW Videos werden unterstützt.
  4. Indem Videos hochgestellt werden, wird automatisch durch die Blockchain und P2P Basis KryptoMining betrieben.
  5. Außerdem wird eigentlich jede Aktion mit echtem Geld vergütet
  6. Die User sind selbst dafür verantwortlich, dass nur ordentlicher Content in den Vorschlägen gezeigt wird. Es gibt keinen Algorithmus oder manuelle Zensur.

Auf die letzten beiden Punkte entfällt wohl der größte Nutzen von Dtube für alle diejenigen, die nicht nur aus reiner Überzeugung der freien Meinung und des BlockChains Dtube in Erwägung ziehen.

Video: Ist DTube das bessere Youtube? (Steem)

Pay per Like and Comments: Endlich keine Werbung mehr

Bei Dtube gibt es keinerlei Werbung. Produzenten verdienen ihr Geld nicht mir den vorgeschalteten random Werbevideos. Das interessante ist, dass jeder Like für das Video gleichbedeutend mit einem Steem Dollar ist. Durch das hochladen wird also automatisch Kryptomining betrieben. Der Wert der Plattform und damit deren Währung steigt mit jedem Video/User.

Zudem kann jeder mit einem Kommentar potentiell Geld verdienen. Diese Beidseitigkeit erhöht die Interaktion und ist gerade für Nischenthemen eine wunderbare Option des Social Sellings. Guter Content spricht sich in den Communities herum und führt die Leute zu Dtube. Die eigene Audience kann so extrem schnell wachsen – denn der Anreiz zum Mitmachen ist durch die Bezahlung statt Werbung sehr viel höher als bei YouTube.

Für jeden User ist ersichtlich, was das Video eingebracht hat. Geld gibt es für jeden Linke die ersten 7 Tage nach Veröffentlichung.

Keine Zensur: Unabhängiges Vlogging mit Dtube

Durch Upvotes und Downvotes liegt es bei den Benutzern selbst, welche Inhalte auf der Startseite als gut vorgeschlagen werden. Auch die Reihenfolge der Suchergebnisse nach Schlagworten wird auf diese Weise beeinflusst. Interessanterweise funktioniert dieses Prinzip – es sind bisher keine fragwürdigen oder gar unsittlichen Inhalte als empfehlenswert aufgetaucht.

Gerade jetzt, wo es fraglich ist, was in der EU mit dem geistigen Eigentum und Nachahmern passiert, kann Dtube die Rettung sein. Dennoch sollte sich an den Vlogger Codex gehalten werden. Es gehört sich nicht, zu hetzen, sich mit fremden Federn zu schmücken und so weiter. Dtube Nutzer sind Nutzer der ersten Stunde und eine strengere Jury ist kaum vorzustellen.

Am Ende steigt der Dollerwert für einen Steemdollar aktuell an. Wer sich seine geminte Währung nicht auszahlen lässt oder bei Steem einsetzt, kann mit dem Verdienst spekulieren.

Dtube als YouTube Alternative besonders für Anfänger

Dtube ist in seiner Funktion YouTube mehr als ähnlich. Dennoch ist es eine komplett freie und kostenlose Plattform, die nicht durch eine Instanz kontrolliert wird. Über Kryptomining sind die User am Drücker. Einziger momentaner Nachteil ist der geringe Content, gerade im Mainstreambereich. Das allerdings ist gerade für Anfänger ein sehr großer Vorteil: Mit jedem Linke kommt Geld in die Kasse. Bei YouTube wird es schließlich finanziell erst bei vielen tausenden Besuchern interessant und die eigenen Kommentare sind nichts wert. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.

Titelbild: © istock.com – scyther5

Über den Autor

Andreas Schröder

Andreas, demnächst 35 Jahre jung, Genießer, mehr oder weniger sportlich, meine Mutter sagt immer: "er macht irgendwas mit Computern", ohne iPhone gehe ich nicht aus dem Haus.

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