DSL, LTE und Kabel – worin unterscheiden sie sich?

0

Zwischen den Angeboten für das Internet gibt es deutliche Unterschiede. Hierbei spielen verschiedene Techniken eine Rolle, z.B. Kabel, DSL und LTE. Jede hat andere Vorteile.

DSL-Anbieter mit beträchtlichen Service- und Preisunterschieden

Die meisten Verbraucher kennen DSL. Damit wird eine gut funktionierende und zügige Internetverbindung möglich. Die Bezeichnung DSL heißt in Worten „Digital Subcriber Line“. Nutzer können diesen Service mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten verwenden. DSL nutzt Kupferleitungen wodurch hohe Übertragungsraten von bis zu 1000 Mbit/s erzeugt werden können. Die Geschwindigkeiten sind regional allerdings recht unterschiedlich. Es kann vorkommen, dass in bestimmten Regionen oder gar Straßenzügen nur geringe Geschwindigkeiten möglich sind. Der Anbieter gibt darüber in der Regel vorab Auskunft. Es lohnt sich also verschiedene Tarife zu vergleichen und vorab entsprechende Informationen einzuholen. Die Preisunterschiede unter den verschiedenen Anbietern sind beträchtlich.

Internet per Kabel oder LTE bringt Geschwindigkeit

Der moderne Kunde möchte allerdings nicht immer einen DSL-Anschluss benutzen, dieser muss nämlich inzwischen stets mit der Telefonverbindung bestellt werden. In der Regel bietet der Internetdienstleister seinen Service nicht mehr allein an, sondern kombiniert ihn mit einem Festnetzanschluss. Doch manche Kunden möchten diesen gar nicht.

Nutzer, die zudem noch schnellere Zugänge wünschen, wollen das Netz meist allumfassend erschließen. Sie möchten

  • Datentransfers durchführen,
  • Musik herunterladen,
  • Internettelefonie betreiben
  • und Filme schauen.

Dazu reicht DSL mit geringer Geschwindigkeit einfach nicht. Deshalb weichen immer mehr Verbraucher auf eine Kombination aus Internet und Kabelanschluss aus, dabei muss der Nutzer kein Telefon bestellen. Es wird möglich, Kabel-TV auf Fernseher, Computer und Notebook zu empfangen. Viele Kunden erhalten dadurch den Vorteil, gleich den Telefonanschluss zu verwenden. Trotzdem wäre auch immer noch eine Kombination aus Internet und Telefon möglich. Auf diese Weise gibt es noch mehr Leistung für den Monatspreis. Die damit erreichbaren Internetgeschwindigkeiten kommen an die von DSL heran.

Darüber hinaus ist schnelles Internet über Glasfaserkabel eine weitere Anschlussmöglichkeit. Sind diese verlegt, entsteht eine extrem zügige und saubere Verbindung.

Der Dienst LTE nutzt nicht allein der Mobilfunkbereich insbesondere Smartphones, sondern auch für das Internet bei Privatanschlüssen eine besonders moderne Technik. Diese verbessert die Geschwindigkeiten wesentlich. Einfach zu erreichende Geschwindigkeiten wären hier z.B. 60 Mbit/s bis etwa 100 Mbit/s. Am Ausbau des LTE-Netzes wird weiterhin gearbeitet. Nach seiner Fertigstellung sollen Geschwindigkeiten bis zu 300 Mbit/s nutzbar sein. Diese sind besonders für Handel und Gewerbe attraktiv.

Persönlich eine sinnvolle Auswahl treffen

Das Nutzungsverhalten spielt beim Vertragsabschluss die entscheidende Rolle. Hier bestehen durchaus große Unterschiede. Verbraucher, die große Datenmengen herunterladen, benötigen eine schnelle Internetverbindung. So können z.B. viele Filme und Musik geladen werden. Hier ist eine Kabelverbindung über die Telefondose oder die Dose des Kabelanschlusses eine gute Lösung. Wer bereits Glasfaserkabel nutzt, sollte die Option erwägen. Diese Verbindungen erweisen sich in der Praxis schneller und sauberer als über Kupferkabel. Bei Kupfer erfolgt ein deutlich messbarer Signalverlust.

Eine Orientierung auf Glasfaser erweist sich generell mehr und mehr als zukunftsträchtig. Trotzdem werden DSL und Kupferkabel noch lange in Verwendung bleiben, weil der Ausbau dauert.

Für Kunden ohne gute DSL-Anschlüsse lohnt sich so durchaus ein zügiges Internet über den Kabelanschluss.

Internetanschlüsse sind abhängig von Region und Nutzung

Wie der Verbraucher ins Netz kommt, wird regional sehr unterschiedlich möglich sein. In vielen Regionen steht nur DSL zur Verfügung, während in anderen Gebieten Kabel und LTE dazu kommen. Der Ausbau für ein flächendeckendes Glasfaserkabel-Netz geht in Deutschland nur schleppend voran, soll aber kommen. Weiterhin muss bei der Wahl des Internetanschlusses das eigene Nutzungsverhalten berücksichtigt werden.

Titelbild: ©istock.com – KreangchaiRungfamai

Teilen.

Über den Autor

Andreas Schröder

Andreas, demnächst 35 Jahre jung, Genießer, mehr oder weniger sportlich, meine Mutter sagt immer: "er macht irgendwas mit Computern", ohne iPhone gehe ich nicht aus dem Haus.

Kommentar hinterlassen