Bildbearbeitung: Diese 5 Apps werten jedes Foto auf

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Lange Zeit war auf Smartphones und Tablet PCs eine mobile Bildbearbeitung, die ihren Namen verdient, noch ein ferner Wunschtraum. Mit der leistungsfähigen Hardware der vergangenen Jahre hat sich dies jedoch grundlegend geändert und auch die Auswahl der Programme ist mittlerweile sehr groß. Doch um unter die besten 5 Apps zu kommen, müssen die Kandidaten einiges bieten.

Schnappschüsse schnell und komfortabel aufwerten

Die meisten Menschen verwenden ihre mobilen Geräte wohl für private Aufnahmen, die sie bequem mit ihren Freunden über Social Media teilen können. Umfangreiche Bearbeitung und exakte Anpassung aller Details stehen hier weniger im Vordergrund. Stattdessen liegt das Augenmerk eher auf einer guten, zuverlässigen Autokorrektur und interessanten Filtern oder Effekten. Genau dies bietet der Photo Editor+, der besonders durch seine ausgezeichnete Korrekturfunktionen punkten kann, darüber hinaus aber auch zahlreiche Verfremdungsmöglichkeiten bietet. Wem das noch nicht reicht, der darf auch zu Pinsel und Stift greifen und in das Bild hineinmalen.

Auch Pixlr Express konzentriert sich auf die sozialen Netzwerke. Die Gratis-App weiß insbesondere durch ihren großen Funktionsumfang, die einfache, übersichtliche und intuitive Bedienung und durch die gute Performance zu begeistern. Sehr nett ist unter anderem die Funktion für Fotogrüße, bei der spezielle Filter für Neujahr, Geburtstage oder andere Feste zur Verfügung stehen.

Bildbearbeitung auf einem hohen Niveau

Sehr lange galt es als nahezu unmöglich, professionelle Grafikbearbeitung auf einem mobilen Gerät zu ermöglichen. Dann veröffentlichte Adobe Photoshop seinen mobilen Ableger Photoshop Express bzw. Touch, schien die Kritiker aber eher zu bestätigen als zu entkräften. Das Programm ist zwar sehr vielfältig und gehört immer noch zu den besten seiner Klasse, konnte aber die hohen Erwartungen nicht vollständig erfüllen.

Mit Adobe Lightroom, das sich in erster Linie an ambitionierte Hobbyfotografen und Experten richtet, konnten die Möglichkeiten noch einmal deutlich gesteigert werden. Das Augenmerk liegt zwar auch hier ganz klar auf Filtern und der großflächigen Nachbearbeitung, doch die Auswahl ist wirklich bemerkenswert und es dürfen auch eigene Einstellungen definiert und gespeichert werden. Bemerkenswert ist auch, dass die App als eine der wenigen die Arbeit mit Rohdaten unterstützt, um das Maximum aus den Fotos herauszuholen. Bilder können zudem über Adobe Sync leicht „vorbearbeitet“ und anschließend auf dem PC perfektioniert werden.

Hochglanz-Fotos wie bei den Stars

Zwei Frauen machen ein SelfieGerade auf Selfies sind häufiger Details zu sehen, die der Besitzer lieber verdecken würde. Unreine Haut, Pickel, dunkle Augenringe oder gelbe Zähne – bei den Reichen und Schönen in den Hochglanz-Magazinen werden solche kleinen Makel routiniert am Computer beseitigt. Mit Facetune ist das jetzt auch auf dem heimischen Smartphone möglich. Einfach und unkompliziert können Gesichter angepasst und je nach eigenem Geschmack und Vorstellungen mit Filtern oder Effekten „geschönt“ und sogar retuschiert werden. Besonderer Clou ist, dass sich sogar Wangenknochen verändern lasse oder durch die App auch auf kahlen Stellen wieder Haare sprießen.

Solche Funktionen sind mit Candy Camera zwar nicht möglich, doch auch hier bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, die Oberfläche nachträglich zu bearbeiten. Das Repertoire ist dabei wirklich beeindruckend – besonders, weil die App kostenlos ist und sich mit Werbung angenehm zurückhält. Positiv fallen auch die vielen Effekte und die Hunderte Sticker auf, die sich auf die Fotos legen lassen.

Für jeden Zweck die richtige App

Die Auswahl an Programmen für die mobile Bildbearbeitung ist inzwischen gewaltig und es benötigt schon einen größeren Aufwand oder eine pfiffige Innovation, um in diesem Bereich etwas Besonderes zu liefern. Die hier genannten Apps haben es in ihrer Kategorie geschafft und decken darüber hinaus nahezu alle unterschiedlichen Situationen ab, in denen eine mobile Grafikbearbeitung sinnvoll eingesetzt werden kann.

Titelbild: © istock.com -Anatolii Babii

Textbild: © istock.com – djiledesign

Über den Autor

Andreas Schröder

Andreas, demnächst 35 Jahre jung, Genießer, mehr oder weniger sportlich, meine Mutter sagt immer: "er macht irgendwas mit Computern", ohne iPhone gehe ich nicht aus dem Haus.

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