Bezahlen mit dem Smartphone – Tipps

0

Wer seinen Einkauf bezahlen will, der muss in der Regel seine Kreditkarte oder Bargeld aus der Tasche holen. Ein Trend, der aber schon seit längerer Zeit beobachtet werden kann und zudem auch immer stärker gefördert wird, ist der Bezahlvorgang mit dem Smartphone.

Minen mit dem Smartphone – auch das ist heute schon möglich

Doch nicht nur Einkäufe können mit dem Smartphone bezahlt werden. Electroneum hat Anfang des Jahres das M1 vorgestellt. Ein, zumindest auf den ersten Blick, gewöhnliches Android-Einsteigermodell, das mit einer Google Mobile Services-Zertifizierung ausgestattet wird. Die Besonderheit dieses Smartphones?

Mit dem M1 kann man sogar Kryptowährungen für den mobilen Bezahlvorgang verwenden – sogar noch Coins schürfen. Denn das M1 ist mit der sogenannten Cloud Mining-Technologie von Electroneum verbunden.

Das heißt, mit dem Smartphone kann man nicht nur mit einer digitalen Währung bezahlen, sondern auch per App der Mining-Prozess starten.

Auf dem Krypto-Magazin Coincierge findet man zudem Informationen, wie man Bitcoins kauft. Schlussendlich sind die aktuellen Prognosen recht vielversprechend, sodass man durchaus mit dem Gedanken spielen könnte, Geld in den Kryptomarkt zu investieren.

Jedoch sollte man vorsichtig sein. Auch dann, wenn die Prognosen in Richtung einer Preissteigerung gehen, so heißt das nicht, dass es auch zu einem positiven Preisverlauf nach oben kommen muss.

Denn unvorhergesehene Ereignisse, die im Zuge der Erstellung der Prognose nicht berücksichtigt werden können, können durchaus dafür sorgen, dass sich der Markt in die nicht gewünschte Richtung bewegt.

Abstürze sind, das haben die Jahre 2017 (von 20.000 US Dollar auf knapp 3.000 US Dollar) und auch der Herbst 2019 (von fast 14.000 US Dollar auf unter 8.000 US Dollar) gezeigt, keine Seltenheit.

Video: Mobiles Bezahlen – Smartphone statt Bargeld? | ZDF WISO

Die Bezahlung mit NFC

Die beliebteste wie auch bekannteste Mobile Payment Methode nennt sich „Near Field Communication“ (kurz: NFC).

Hier handelt es sich um eine Übertragungstechnik, mit der kontaktlos Daten über kurze Distanzen ausgetauscht werden können.

Die Voraussetzungen? Man benötigt zwei NFC-fähige Geräte – so etwa ein entsprechendes Kassenterminal (erkennt man am sichtbar angebrachten NFC-Logo) und ein NFC-fähiges Smartphone.

Der Bezahlvorgang ist ausgesprochen simpel. Der Kunde muss hier nur sein Smartphone mit aktivierter Mobile Payment App in den NFC-Kassengerätebereich halten.

In weiterer Folge werden die Bezahldaten dann automatisch und innerhalb von wenigen Sekunden übermittelt. Der zu bezahlende Geldbetrag wird dann entweder vom Guthaben-Konto der App, das manuell aufgeladen werden kann, abgebucht oder direkt vom Girokonto als Lastschrift abgezogen.

Die Wahl, wie die Abbuchung erfolgen soll, trifft der Nutzer im Rahmen der erstmaligen Installation. Zu den empfehlenswerten Mobile Payment-Apps gehören unter anderem SEQR, Payback Pay oder Boon.

Die Bezahlung via QR-Code

Man kann neben NFC auch mit dem sogenannten QR-Code bezahlen. In diesem Fall wird eine App notwendig, die dieses Verfahren auch unterstützt. Es kommt hier zur Erstellung eines Strichcodes, der dann am Kassengerät eingescannt wird.

Der Kassenautomat entschlüsselt dann über den QR-Code die hinterlegten Zahlungsdaten. Das können etwa die Daten des PayPal-Kontos oder auch die Kontodaten des Nutzers sein.

In weiterer Folge wird der Betrag dann vom angegebenen Konto abgebucht. Zu beachten ist, dass bei diesem Bezahlverfahren eine aufrechte wie auch stabile Internetverbindung erforderlich ist.

Zwischen Edeka, Marktkauf und Netto

Einige Supermarktketten, dazu gehören unter anderem Marktkauf, Netto oder auch Edeka, bieten kostenlose Bezahl-Apps an.

Diese Apps funktionieren nur in den Filialen der jeweiligen Supermarktketten. Hier wird aber nicht nur der Bezahlvorgang per App angeboten – das Angebot umfasst unter anderem das Speichern des Kassenzettels oder auch das Erstellen digitaler Einkaufslisten.

Wie sicher sind derartige Bezahlmethoden?

Die NFC-Variante zählt wohl mit Abstand zu den sichersten Methoden. Aufgrund der Tatsache, dass die Daten hier einer ausgesprochen komplexen Verschlüsselung unterliegen, die durchaus Bankenstandards entspricht, kann vom selben Sicherheitsstandard wie bei der kontaktlosen Bezahlung mit der Kartenzahlung ausgegangen werden. Hier gibt es keinerlei Sicherheitsbedenken. Vor allem ist es die sehr geringe Entfernung, die zwischen den zwei Geräten notwendig ist, die die Methode besonders sicher macht. Denn so ist es fast unmöglich, dass ein Betrüger die Datenübermittlung manipuliert. Außerdem können nur geringe Beträge ohne Sicherheitsabfrage (Fingerabdruck oder Pin) bezahlt werden.

Titelbild: © iStock – YakobchukOlena

Über den Autor

Andreas Schröder

Andreas, demnächst 35 Jahre jung, Genießer, mehr oder weniger sportlich, meine Mutter sagt immer: "er macht irgendwas mit Computern", ohne iPhone gehe ich nicht aus dem Haus.

Kommentar hinterlassen