Domainhandel im Aufwind: Kriterien einer hochwertigen Domain

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Wirklich gute und aussagekräftige Domainnamen sind schon besetzt, vor allem, wenn es sich um eine Top-Level-Domain handelt. Auf der anderen Seite gibt es genügend Domainnamen, die der Webmaster aufgegeben hat und die günstig erworben werden können. In vielen Fällen lohnt sich der Kauf, da die alte Domain oft schon einen höheren Pagerank und bei Google eine gewisse Reputation hat, was einen schnelleren Erfolg verspricht.

Der Domainname muss zum Projekt passen

Bevor der Webmaster eine Domain kauft, kann er zunächst prüfen, ob seine Wunschdomain vielleicht sogar noch frei ist. Möglich ist das zum Beispiel mit checkdomain.de. Sollte er keine passende Domain finden, kann er sich im Internet auf die Suche nach einer passenden Domain machen. Es gibt Auktionshäuser, die sich auf Domains spezialisiert haben. Dort kann der Interessent nach einer passenden Domain suchen. Wichtig ist, dass diese zum Projekt passen.

Eine Domain, die sehr gut rankt, verliert rasch den Google Bonus, wenn auf ihr Inhalte hinterlegt werden, die überhaupt nicht zur Domain passt. Wichtig ist außerdem, welcher Inhalt bisher auf der Seite hinterlegt war. Wenn die Seite schon leer ist, dann lohnt sich ein Blick ins Webarchiv.

Auf den Pagerank und den Traffic achten

Wenn die Seite schon einen hohen Pagerank und genügend Traffic aufweist, dann ist die erfolgreiche Vermarktung der Seite kein Problem. Ein hoher Traffic macht nur dann Sinn, wenn sich die neue und die ehemalige Seite thematisch ähnlich sind. Ein hoher Pagerank wirkt sich nicht unmittelbar auf die Besuche raus, doch es macht einen guten Eindruck, wenn die Seite vermarktet werden soll. Der Kunde bekommt dann mehr und lukrativere Aufträge.

Beide Kennzahlen muss der Interessent gründlich hinterfragen, denn sehr oft sind Betrüger am Werk. Beides lässt sich leicht fälschen. Wer eine hohe Anzahl von Backlinks und damit einen hohen Pagerank verspricht, der hat diesen nicht immer auf legalem Weg erworben. Durch eine einfache Domainweiterleitung kann ein solcher Pagerank simuliert werden. Es gibt im Internet Backlinkanalyse Tools, die solche Machenschaften sofort aufdecken.

Beim Traffic kann sogar noch leichter betrogen werden. Es kostet nur wenige Euro, viel Traffic mittels Besuchertausch auf die Seite zu schicken. Diese Besucher sind aber nichts wert, denn sie kommen nicht wegen des Inhalts der Seite, sondern weil sie dafür in irgendeiner Form bezahlt werden.

Keine Tippfehlerdomains oder ähnliche dubiose Angebote

Hände tippen auf TastaturUm Besucher auf die eigene Seite zu lotsen, lassen sich die Webmaster einiges einfallen. Oft lassen sie sich Domainnamen einfallen, die einer bekannten Seite sehr ähnlich sind. Sie hoffen, dass durch Tippfehler viele Besucher auf die Seite gelangen. Von solchen Seiten sollte jeder ernsthafte und seriöse Webmaster die Finger lassen.

Die Besucher sollten von selber auf die Seite kommen, weil sie das Thema interessiert. Tricks mit Tippfehlerdomains sollte der Webseitenbetreiber unterlassen. Übrigens sollten Domains mit Eigennamen möglichst mit Bedacht ausgewählt werden. Da diese in der Regel urheberrechtlich geschützt sind, kann es hier nämlich zu Problemen kommen.

Beim Domainkauf genau hinschauen

Wer die passende Domain für sein Projekt gefunden hat, der sollte nicht sofort die Kreditkarte zücken, sondern die Domain genau untersuchen. Durch eine „Whois“-Anfrage kann man meist den zuständigen Webmaster ermitteln. Wenn die Domain das Hauptkeyword des Projekts enthält, dann ist das optimal. Bevor ein Gebot für eine Domain abgegeben wird, ist es wichtig, dass der Webmaster genau überprüft, ob es mit dem angegebenen Traffic und dem Pagerank seine Richtigkeit hat, denn auch hier sind immer wieder Betrüger unterwegs.

Titelbild: © istock.com – SonerCdem

Textbild: © istock.com – craig_mckay

Über den Autor

Andreas Schröder

Andreas, demnächst 35 Jahre jung, Genießer, mehr oder weniger sportlich, meine Mutter sagt immer: "er macht irgendwas mit Computern", ohne iPhone gehe ich nicht aus dem Haus.

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