Die aktuellen Trends in der mittelständischen Datenerfassung

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Die großen neuen IT-Trends der vergangenen Jahre wie Cloud Computing oder Consumerization halten zusehends Einzug in mittelständische Unternehmen und die dortige Datenerfassung. Nur mit dem Thema Big Data tun sich die meisten deutschen mittelständischen Unternehmen nach wie vor recht schwer.

Cloud Computing ist am Kommen

Der erste wichtige Trend im Bereich der mittelständischen Datenerfassung ist das Cloud Computing. Nachdem sich der deutsche Mittelstand gegenüber Software aus der Wolke lange Zeit über recht zurückhaltend gezeigt hat, haben sich manche anfänglichen Bedenken mittlerweile gelegt werden auch in Zukunft weiter abnehmen. Das gilt ganz besonders für auf Cloud-Infrastrukturen aufbauenden mobilen Anwendungen.

Die neuen Möglichkeiten dieser neuen mobilen Technologie werden von vielen Mitarbeitern mittelständischer Unternehmen privat bereits seit langer Zeit völlig verständlich genutzt. Von daher nimmt immer mehr die Erwartung zu, Cloud Computing auch im direkten Berufsumfeld anwenden zu können. Die Vorteile liegen klar au der Hand: Die Daten in der Cloud sind ständig verfügbar und somit ebenfalls leicht nutzbar.

Schon heute ist auch in mittelständischen Unternehmen eine mobile Datenerfassung per Smartphone weit verbreitet. Es ist denkbar, dass es auch in diesem Bereich bald Wearable Devices wie Smart Watches geben wird, welche diese Funktion übernehmen. Solche Umstellungen würden gerade für kleinere Firmen einige finanzielle und personelle Herausforderungen sowie Änderungen in den Arbeitsabläufen mit sich bringen. Doch lassen sie sich nicht vermeiden, wenn diese Firmen den Erwartungen ihrer Mitarbeiter und Kunden in Hinblick auf eine umfassende Vernetzung gerecht werden wollen.

Big Data as Fast As Possible

Consumerization lautet das Gebot der Stunde

Der wichtigste aktuelle Trend in Bezug auf die Datenerfassung in mittelständischen Firmen ist unter dem Stichwort „Consumerization“ zusammengefasst. Dieser Ausdruck meint eine umfassende Nutzerfreundlichkeit. Dies bedeutet, dass die Firmensoftware leicht bedienbar, mobil und zudem jederzeit verfügbar sein sollte. All dies trägt entscheidend dazu bei, das komplexe Arbeitsleben so weit wie möglich zu vereinfachen.

So hat die deutsche Softwareschmiede SAP speziell für die Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen die Software SAP Business One entwickelt, welche man auch unter folgender Internetadresse findet https://www.smserp.de/de/branchenloesungen.html. Diese ursprünglich speziell für metallverarbeitende Betriebe entwickelte Software ermöglicht die Optimierung der Lagerhaltung, der Produktionsabläufe und der termingerechten Lieferungen. Darüber hinaus ist die Software an die individuellen Bedürfnisse verschiedener Betriebe anpassbar.

In Big Data Technologien steckt ein großes ungenutztes Potenzial

Die Entschlüsselung der Panama-Papers hat auf beeindruckende Weise das enorme Potenzial neuer Big Data Technologien veranschaulicht. Auch für Mittelständer wäre der Einsatz dieser Technologie durchaus interessant. Doch vorerst bleibt dies reine Zukunftsmusik. Denn die hiermit verbundenen finanziellen und informationstechnischen Herausforderungen schreckt die mittelständischen Unternehmen bislang ab.

Doch auch für mittelständische Unternehmen birgt die Möglichkeit zur Analyse komplexer Daten per Big Data Technologie ein großes Potenzial: Mittels dieser neuen Technik ist es neue Fragen und Zusammenhänge zu entdecken, welche dem Unternehmen ansonsten überhaupt nicht aufgefallen wären, die beispielsweise das Kaufverhalten der Kunden oder aber auch bestimmte Abläufe innerhalb der Produktionskette beeinflussen können.

Ungenutzte Potenziale: Big Data

Der aktuell wichtigste Trend im Bereich der Datenerfassung für mittelständische Unternehmen liegt in einer immer stärkeren Anpassung der verwendeten Software an die ganz speziellen Bedürfnisse der jeweiligen Firmen und Betriebe. Auch das Cloud Computing gewinnt in diesem Bereich immer mehr an Bedeutung. Dahingegen sind die gewaltigen Möglichkeiten, die in den neuen Big Data Technologien stecken, ein vom deutschen Mittelstand bisher ungenutztes Potenzial.
Titelbild: ©istock – leuviah

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Über den Autor

Andreas Schröder

Andreas, demnächst 35 Jahre jung, Genießer, mehr oder weniger sportlich, meine Mutter sagt immer: "er macht irgendwas mit Computern", ohne iPhone gehe ich nicht aus dem Haus.

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