Die Übernahme von bwin.party durch Gvc/Amaya

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Viele Konkurrenten spekulieren auf die Übernahme von bwin.party wie 888 Holdings, aber auch andere Unternehmen zeigten bereits ihr Interesse. Besonders ernst meinen es jedoch GVC in Zusammenarbeit mit dem kanadischen Unternehmen Amaya, denn sie bieten zusammen 1,5 Milliarden Dollar für die Übernahme an.

Das börsennotierte bwin.party ist ein Milliardendeal

Seit die ersten Gerüchte über den Verkauf des Sportwettenanbieters bwin.party auftauchten, haben sich zahlreiche Unternehmen überlegt, einen Kauf des angeschlagenen Online-Sportwettenanbieters vorzunehmen. Obwohl das Aktienunternehmen in Schwierigkeiten steckt, bleibt dieser lukrative Markt stark umkämpft und vor allem die Konkurrenz spekuliert darauf, sich durch eine Übernahme zu vergrößern, um irgendwann zum Marktführer aufzusteigen. Amaya und GVC ist es sehr ernst, denn sie haben bereits einen Finanzierungsplan vorgelegt, wobei die der Verkauf durch GVC-Aktien und Bargeld abgeschlossen werden soll.

Die Pokersparte von bwin.party geht an Amaya, die jetzt schon die Pokerportale Full Tilt Poker und Poker Stars besitzen. Der Rest von bwin.party wird gemeinsam von GVC und Amaya geleitet, die dafür einen Geschäftssitz auf der Isle of Man anstreben. Eventuell sollen weitere Teile der Firma bwin.party an einen dritten Interessen weiterverkauft werden. Der Verkauf des maroden Sportwettenanbieters mit Sitz in London könnte die Machtverhältnisse im Bereich der Sportwettenanbieter sowie der Pokerplattformen erneut verschieden.

Bwin.party Manager vor großem Aktiendeal

Der Kauf von bwin.party ist aber nicht nur für die zukünftige Besitzer lukrativ, sondern auch für den derzeitigen Geschäftsführer des Sportwettenanbieters. Der Österreicher Norbert Teufelsberger könnte beim angedachten Verkauf den respektablen Betrag von 17 Millionen Pfund kassieren, was rund 24 Millionen Euro entspricht. Der derzeitige Chef von bwin.party soll selber einen Aktienpaket von 13,3 Millionen Stück wie er weitere Optionen durch 9,2 Millionen Aktien hält.

Der Geschäftsführer soll nach Angaben des Telegraph daran interessiert sein, dass der Verkauf sich vor allem für die Aktionäre des Unternehmens lohnen wird. Immerhin ist Teufelsberger ein substanzieller Investor von bwin.party. Er bereitet zurzeit die Übernahme seines Unternehmens durch Amaya und GVC vor, wobei über den Verkauf wohl in den nächsten Wochen entschieden werden wird. Die Aktienkurse von bwin.party reagieren den vielen Nachrichten entsprechend. Das Unternehmen bwin.party sucht seit einem Jahr nach einem passenden Käufer.

Neues Kräfteverhältnis durch bwin.party Verkauf

Die Firmen Amaya und GVC profitieren von ihrer Milliarden-Investition auf verschiedene Arten. Die Übernahme vergrößert das Kerngeschäft der beiden Unternehmen erheblich und dadurch wächst neben dem Kundenkreis auch die Macht des Unternehmens. Gerade der Markt der internationalen Sportwettenanbieter ist heiß umkämpft und daher sind die meisten Konkurrenten darauf bedacht, endlich die Position des Marktführers für sich gewinnen zu können. Darum ist der Verkauf von bwin.party ein wichtiger Schritt für die Online-Wettanbieter. Im Ranking der Sportwettenanbieter auf wettanbieter.org liegt bwin zu den Top-Drei der Anbieter.

Milliarden-Deal für GVC und Amaya kurz vor Abschluss

Der kanadische Online-Pokeranbieter Amaya und die Firma GVC haben sich aufgrund ähnlicher Interessen zusammengetan, um den Konkurrenten bwin.party unter die eigene Kontrolle zu bekommen. Den beiden Unternehmen ist es die stolze Summe von 1,5 Milliarden Euro wert. Dabei bekommt Amaya die Rechte an der Pokersparte von bwin und GVC teilt sich mit Amaya die Aufsicht über den Rest der Firma. Die Geschäftsführer beider Firmen planen den Hauptsitz des Unternehmens auf die Isle of Man zu verlegen, wo sie sich günstigere Betriebskonditionen erhoffen.

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Bildquelle: © istock.com/fazon1

Über den Autor

Andreas Schröder

Andreas, demnächst 35 Jahre jung, Genießer, mehr oder weniger sportlich, meine Mutter sagt immer: "er macht irgendwas mit Computern", ohne iPhone gehe ich nicht aus dem Haus.

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