Google Sprachtools – Die lustigsten Übersetzungsfehler

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Wenn es im Urlaub nach Portugal, Tschechien oder auch Dänemark geht, haben die wenigsten Urlauber die passenden Sprachkenntnisse. Um vor der Reise im Internet Informationen zum Urlaubsort zu sammeln oder im Urlaub selber die Speisekarte zu verstehen sind sie inzwischen praktisch unverzichtbar geworden: Sprachtools. Die Sprachtools helfen auch Schülern bei ihren Schulaufgaben und schaffen Erleichterung im Alltag derjenigen, welche die eine oder andere Vokabel übersetzt benötigen. Trotz stetiger Verbesserung der Software passiert es, dass das Tool Fehler macht, die den Anwender beim Lesen zum Lachen bringen.

Witziges vom Google Übersetzer – diese Vokabeln versüßen den Tag

Die meisten kennen den klugen Erfinder mit seinem schier unstillbaren Drang nach Wissen: Daniel Düsentrieb. Dieser Name ist die deutsche Bezeichnung für den schlauen Erpel aus Entenhausen. Wer den Namen auf Deutsch eingibt und sich das englische Resultat ansieht, wird „Gyro Gearloose“ bekommen. Dies ist der Originalname aus dem Englischen. Eine andere Möglichkeit bietet die Übersetzung vom Lateinischen ins Deutsche.

Das Wort „Mutter“ gehört auf die fremdsprachliche Seite – die Übersetzung lautet: „murmeln“. Auch für Erwachsene ist etwas dabei und hat mit Tierliebe nur auf den ersten Blick etwas zu tun. Der Ausgangstext im Deutschen lautet: „Ich mag Deine Kohlmeisen“. Das Resultat ist ein leicht verständlicher Satz im Englischen: „I like your tits“.

Unterhaltung bietet auch der in das Tool integrierte Lautsprecher. Oft liest die Software die Wörter so, wie sie dort stehen. Manchmal bringt, auch bei ordnungsgemäßer Übersetzung, schon das Gehörte die Nutzer zum Schmunzeln. Andere lustige Translationen lassen sich durch Ausprobieren herausfinden.

Der Übersetzer und sein Unterhaltungswert – darum kommt es zu Fehlern

Im Allgemeinen ist bekannt, dass eine Maschine nie einen Menschen ersetzen wird. Gleiches gilt auch für das Sprachtool der wohl bekanntesten Suchmaschine im Internet. Dazu muss gesagt werden, dass der Übersetzer von Menschen geschaffen wurde.

Die Erklärung ist jedoch einfach: Zu allen Vokabeln, welche in den Translator eingegeben werden können, gibt es eine Hauptübersetzung. Sind keine weiteren Optionen für eine Vokabeln vorhanden, kennt das Tool diese auch nicht.

Findet die Software keine Übereinstimmung zwischen eingegebener Vokabel und den voreingestellten Übersetzungen, greift das Programm auf die nächstbeste, passende Option zurück. Die Ergebnisse sind oft lustig, zumal die Maschine einige Bezeichnungen auch falsch aufgreift. Immerhin erkennt der Computer nicht, welches Wort der Anwender genau sucht. Alles ist ein automatischer Vorgang.

Ein weiterer Vorteil von Google ist, dass die Zahl der übersetzbaren Sprachen mehr als 80 beträgt. So ist man in allen wichtigen Winkeln der Welt in der Lage, zumindest eine einfache Form der Verständigung aufzunehmen. Per Smartphone können durch eine Aufnahme auch Schilder oder Speisekarten übersetzt werden. Dies ist sogar mit ausreichend sauber geschriebenen Handschriften möglich. Auch die Sprachdatenbank ist umfangreich ausgestaltet und hilft bei der richtigen Aussprache der gesuchten Begriffe.

Ein besonders umfangreiches Wörterbuch

Wer früher die Webseite dict.cc aufrief, war in der Regel auf der Suche nach einer Übersetzung für einen unbekannten englischen Begriff oder brauchte ein englisches Pendant für eine deutsche Bezeichnung. Inzwischen hat sich dict.cc zu einem sehr viel umfangreicheren Wörterbuch gemausert.

Übersetzt wird aus und in insgesamt 51 Sprachen. Ganz gleich, wo in Europa man sich aufhält: mit dict.cc findet sich zu jedem auftauchenden Begriff die passende deutsche Übersetzung. Dank 800.000 Sprachaufnahmen ist auch die richtige Aussprache der gesuchten Begriffe kein Problem.

Fehler vermeiden – so wird das Sprachtool zur echten Hilfe

Nicht immer liegen die Fehler tatsächlich bei der Software, denn auch Menschen begehen von Natur aus Fehler. Es empfiehlt sich, die gesuchten Vokabeln in der Ausgangssprache rechtschreiblich und grammatikalisch korrekt zu schreiben.

So erhöht sich die Chance auf richtige Resultate. Wer wirklich sauber arbeiten möchte, nimmt sich einen Duden zu Hilfe. Dies spart Zeit.

Außerdem: Nicht immer ist ein Nutzer mit den Ergebnissen des Google Übersetzer zufrieden, da er nicht die erhoffte Lösung vorfindet. Oft gibt die Maschine mehrere Lösungsvorschläge als Nomen, Adjektive und Verben vor, sodass ein brauchbares Wort mit Sicherheit dabei ist.

Es ist also wichtig, genau zu lesen und die Vorschläge in Ruhe zu studieren. Meist ist das Programm auch mit lange Texten überfordert. Wenn möglich, sollten User ihren Text unterteilen und stückweise zur Übersetzung nutzen. Die Übersetzungen lassen sich im Nachhinein logisch zusammenfügen.

Google Sprachtools – unterhaltsam und nützlich zugleich

Der Übersetzer wurde ursprünglich als Helfer für unbekannte und schwierige Vokabeln für zahlreiche Sprachen entwickelt. Meist erfüllt die Software auch genau diesen Zweck. Ab und zu ist – wenn auch unbeabsichtigt – mehr Witz als Nutzen dabei. Wer das Programm als Übersetzer benötigt, erhält gute Resultate unter anderem durch korrekte Eingabe der Ausgangswörter.

Der neueste Trend: die Übersetzung geprochener Wörter

Während dict.cc und Google Sprachtools auf dem geschriebenen Wort basieren und dieses auf Wunsch vorlesen, bieten Apps wie Promt oder auch iHandy die Möglichkeit, gesprochene Wörter und Sätze übersetzen zu lassen.

Zum einen sind solche Angebote aber in der Regel auf wenige Sprachen beschränkt oder lediglich auf Englisch reduziert und zum anderen weisen viele dieser neuen Programme noch viele Kinderkrankheiten auf sowohl was die Handhabung als auch die Qualität der Übersetzungen betrifft. Bis auf weiteres sollte man als Nutzer daher eher auf eine Übersetzung der Schriftsprache per Computer und Smartphone setzen.

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Titelbild: © istock.com –  cybrain

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Über den Autor

Andreas Schröder

Andreas, demnächst 35 Jahre jung, Genießer, mehr oder weniger sportlich, meine Mutter sagt immer: "er macht irgendwas mit Computern", ohne iPhone gehe ich nicht aus dem Haus.

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